Vorträge

  1. Information = Network?

    Ass. Prof. Dr. Mark J. McCabe, School of Information, University of Michigan

    Much has been writ­ten about how mo­dern in­for­ma­ti­on inf­ra­struc­tu­re cre­a­tes net­work ef­fects in our eco­nomy, e.g. in te­le­com, hard­ware/soft­ware sys­tems, etc.  But do in­for­ma­ti­on goods, the ac­tu­al "bits" that we ex­change through the inf­ra­struc­tu­re, ex­hi­bit any cha­rac­te­ris­tics that en­cou­ra­ge the for­ma­ti­on of net­works and the­re­fo­re net­work ef­fects?  In my talk I will di­scuss how inf­ra­struc­tu­re, bits and pe­ople in­ter­act to cre­a­te net­works and net­work ef­fects.  In par­ti­cu­lar, I will ex­plo­re how the di­gi­tiza­ti­on of in­for­ma­ti­on goods, to­ge­ther with the int­ro­duc­tion of the in­ter­net, af­fects their pro­duc­tion and use.


  2. Prognoseinformationen als Netzwerkgut

    Dr. Bernd Ankenbrand, Managing Director, gexid GmbH

    Nie­mand steu­ert sein Un­ter­neh­men nur über den Rück­spie­gel, na­tür­lich muss man auch se­hen, was vor ei­nem liegt. Eine Prog­no­se­bör­se wie www.firstinsider.de ge­stat­tet Un­ter­neh­men ei­nen ex­klu­si­ven „Blick nach vor­ne“, in­dem sie Netz­werk­ef­fek­te von Ex­per­ten-Com­mu­ni­ties ope­ra­ti­o­na­li­siert: in Echt­zeit wer­den ver­streu­te und zum Teil zu­rück­ge­hal­te­ne In­for­ma­ti­o­nen von Mit­ar­bei­ter so­wie ex­ter­ner Ex­per­ten ge­bün­delt. Um nicht „In­for­ma­ti­onsab­fall“, son­dern „In­for­ma­ti­ons­gü­ter“ zu er­hal­ten, wird bei First In­si­der in Ab­hän­gig­keit der Ge­nau­ig­keit und Früh­zei­tig­keit der ab­ge­ge­be­nen Prog­no­sen in­cen­ti­viert. Herr Dr. An­ken­brand zeigt in sei­nem Vor­trag, wie Un­ter­neh­men hier­durch in kur­zer Zeit ehr­li­che Prog­no­sen er­hal­ten und ech­te Ex­per­ten ei­nen luk­ra­ti­ven An­reiz, re­le­van­te In­for­ma­ti­on auf die­sen In­for­ma­ti­ons­märk­ten preis­ge­ben.


  3. Netzeffekte bei der Einführung von Web 2.0 Services in Unternehmen

    Dr. Willms Buhse, Executive Directors Client Services,  CoreMedia AG

    Die Welt wird durch Ver­net­zung im­mer glo­ba­ler und dy­na­mi­scher. Wie kön­nen Un­ter­neh­men in die­ser Welt ihre Überlebensfähigkeit sichern? Was be­deu­tet dies für Un­ter­neh­mens­struk­tu­ren? Was kön­nen wir von der In­ter­net Ge­ne­ra­ti­on, den Di­gi­tal Na­ti­ves ler­nen? Be­obach­tun­gen und Er­fah­run­gen ei­nes deut­schen Soft­wa­re­an­bie­ters bei der Ein­füh­rung von En­ter­pri­se 2.0.


  4. Reichweite als Problem der kritischen Masse am Beispiel von TV-Angeboten

    Dr. Jürgen Krob, Rheinische Fachhochschule

    Me­dien­un­ter­neh­men ste­hen auf­grund der Di­gi­ta­li­sie­rung vor im­mer neu­en He­raus­for­de­run­gen. Seit 1990 gab es weit­aus stär­ke­re Ver­än­de­run­gen in der Me­di­en­nut­zung als zwi­schen 1970 und 1990. Aus­ge­löst wur­den die­se Ver­än­de­run­gen­durch die enor­me Ver­meh­rung der Op­ti­o­nen für In­for­ma­ti­on und Un­ter­hal­tung in den Me­di­en­gat­tun­gen TV/Hör­funk, Print und In­ter­net. Durch die Di­gi­ta­li­sie­rung und die heu­ti­ge Viel­falt der un­ter­schied­li­chen End­ge­rä­te ist für Me­dien­un­ter­neh­men das Er­rei­chen­ei­ner ge­nü­gend gro­ßen Reich­wei­te für Ihre An­ge­bo­te und For­ma­te eine zent­ra­le Auf­ga­be. Am Bei­spiel neu­er TV-An­ge­bo­te, wie Pay TV, In­ter­ak­ti­ves Fern­se­hen und Han­dy TV, wird die Be­deu­tung der Reich­wei­te­und da­mit der kri­ti­schen Mas­se für den Er­folg neu­er Ge­schäfts­mo­del­le auf­ge­zeigt.


  5. Vom Kinderzimmer auf den Massenmarkt -
    Netzeffekte bei multimodalen Applikationen im Gaming und Telekommunikationsbereich


    Tim Dörflinger, Research Scientist Customer Behaviour, DTAG Laboratories

    Mul­ti­mo­da­le An­wen­dun­gen wer­den von vie­len Ex­per­ten als eine der wich­tigs­ten In­no­va­ti­o­nen der letz­ten Jah­re ge­hand­habt. Ob­wohl die Tech­no­lo­gie in vie­len Fäl­len noch in den Kin­der­schu­hen steckt, ha­ben es ei­ni­ge Ap­pli­ka­ti­o­nen be­reits auf den Markt, bzw. den Mas­sen­markt ge­schafft. Bei der Ver­brei­tung und der Markt­pe­ne­tra­ti­ons­ra­te stellt sich je­doch die Fra­ge, wel­che Rol­le Netz­ef­fek­te spie­len und wie die­se dazu bei­tra­gen kön­nen, u.a. auch eine ge­ne­ra­ti­onsüber­grei­fen­de Ak­zep­tanz zu schaf­fen. Der Vor­trag stellt die Fra­ge nach den Ein­fluss­grö­ßen auf die Ak­zep­tanz mul­ti­mo­da­ler An­wen­dun­gen und zeigt, ge­stützt auf prak­ti­sche For­schungs­er­geb­nis­se, wel­che Rol­le mul­ti­mo­da­le An­wen­dun­gen, Pro­duk­te und Diens­te im Le­ben der Ver­brau­cher be­reits spie­len und in Zu­kunft spie­len kön­nen.


  6. Netzeffekte in Wikis

    Tim Bartel, Country Manager Germany, Wikia Inc.

    Die Wi­ki­pe­dia hat sich in den we­ni­gen Jah­ren ih­res Bes­te­hens zu der ver­mut­lich um­fang­reichs­ten und ak­tu­ells­ten Wis­sens­da­ten­bank welt­weit ent­wi­ckelt. Die Ini­ti­al­zün­dung dazu gab die Ver­wen­dung der Wiki-Tech­nik. In den Me­di­en wird der ra­san­te Wachs­tum und der Er­folg des Pro­jek­tes häu­fig mit dem Schlag­wort „Schwar­min­tel­li­genz“ er­klärt – aber ist das In­di­vi­du­um in ei­nem Wiki wirk­lich aus­tausch­bar? Und was un­ter­schei­det „die Weis­heit der Vie­len“ von „kol­lek­ti­ver In­tel­li­genz“? Wi­kia be­treibt mehr als 9.000 Wi­kis in über 70 Spra­chen. Dazu zäh­len ei­ni­ge der größ­ten Wi­kis welt­weit, aber auch klei­ne­re Wi­kis mit nur we­ni­gen Au­to­ren. Der Vor­trag zeigt auf, wel­chen Ein­fluss ein­zel­ne In­di­vi­du­en und de­ren Ein­bin­dung in ver­schie­de­ne Netz­wer­ke auf die Ent­wick­lung ei­nes Wi­kis neh­men.

[nach oben]