Wissenserwerb

Das Wissen, welches für die Entwicklung eines Unternehmens wichtig, aber im Unternehmen selbst nicht vorhanden ist, muss aus externen Quellen erworben werden. Dieses externe Wissen kann durch Rekurtierung der Wissensträger, Kooperation mit anderen Unternehmen, Erwerb von Kunden- und Lieferantenwissen und Wissensprodukten (z.B. Schulungen) einbezogen werden. (1)

Nach Probst:

"Wer würde nicht gerne durch eine einmalige Zahlung eine zusätzliche Fremdsprache beherrschen? Was der einzelne nicht käuflich erwerben kann, ist Unternehmen auf verschiedensten Wissensmärkten möglich.

Sie können auf dem Arbeitsmarkt nach Personen suchen, welche genau die Fähigkeiten besitzen, welche sie aus eigener Kraft nicht entwickeln können. Experten, Berater oder eingespielte Teams können angeworben werden, um interne Wissenslücken zu schließen.

Doch häufig bleiben diese Investitionen ohne Wirkung. Experten bleiben isoliert oder werden abgelehnt, Beraterstudien wandern in die Schublade. Erworbenes Wissen ist häufig nicht mit Bestehendem kompatibel und wird abgestoßen."(2)

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Quellen:

  1. Wissensmanagement-Bausteine, Baumgartner und Partner [Stand 2007-12-06]
  2. Capurro, R.: Bausteine des Wissensmanagements, Wissenserwerb; zitiert nach Probst et al. 1998, S. 145 [Stand 2007-12-06]