Wissensidentifikation

Uneffiziente Enscheidungen und Doppelspurigkeit in Unternehmensprozessen resultieren meist aus der mangelhaft kontrollierten Wissenstranparenz im Unternehmen. Das bedeutet, dass Wissensträger und Fähigkeiten in der Organisation zu oft nicht ausreichend identifiziert werden. Das führt zum Wissensverlust.

Das relevante Wissen im Unternehmen und dessen Umfeld muss systematisch identifiziert, analysiert und transparent gemacht werden. Auf diesem Wege können die Wissenslücken besser erkannt werden, was wiederum zur Weiterentwicklung des Wissenstands beiträgt. Problematisch ist hier die Tatsache, dass es nicht immer einfach sein wird für das Geschäft relevante Wissensinhalte ("smart content") aus der zunehmenden Informationsflut herauszufiltern. (1)

Nach Probst:

"Sie können nicht alles wissen, aber Sie sollten wissen, wo Sie nachzusehen haben. Wenn um uns herum das Wissen explodiert und sich in immer feinere Bereiche differenziert, kann man leicht den Überblick verlieren. Transparenz über intern und extern vorhandenes Wissen stellt sich nicht automatisch ein.

Transparenz muß organisatorisch unterstüzt werden. Wer im Wissenswettbewerb erfolgreich sein will, der muß sich schnell einen Überblick über interne und externe Experten zu kritischen Themen verschaffen können.

Wissen Sie, wieviele Projekte in Ihrem Unternehmen parallel laufen und womit sie sich beschäftigen? Haben Sie Zugang zu einem Wissensbrocker, welcher für Sie in den Untiefen des Internet und den weltweit anschwellenden Spezialdatenbanken kritische Informationen zusammenträgt?" (2)

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Quellen:

  1. Wissensmanagement-Bausteine, Baumgartner und Partner [Stand 2007-12-06]
  2. Capurro, R.: Bausteine des Wissensmanagements, Wissensidentifikation; zitiert nach Probst et al. 1998, S. 145 [Stand 2007-12-06]