Wissensnutzung

Es muss die Möglichkeit bestehen, verfügbar gemachtes Wissen effektiv zu nutzen und daraus einen Mehrwert zu generieren. Hierzu muss ein Umfeld geschaffen werden, in dem das Nutzen des Wissen erleichtert wird. Einige Angebote, die helfen, Wissen bedarfsgerecht zur Verfügung zu stellen sind zum Beipiel:

  • Wissensnetzwerke
  • Kompetenzzentren
  • Dokumentenmanagement
  • intelligente Suchmaschinen
  • E-learning (1)

Nach Probst:

"Sie haben bestehende Wissenslücken identifiziert, gezielt Wissen dazu gekauft und selber entwickelt, haben es in den Verfügungsbereich der relevanten Entscheider gebracht - doch niemand nutzt es! Die Nutzung "fremden" Wissens wird durch eine Reihe psychologischer und struktureller Barrieren behindert. Wer trennt sich schon gerne von liebgewordenen und handlungsentlastenden Routinen?

Neues Wissen nutzen heißt gleichzeitig Unsicherheit akzeptieren und neue unbekannte Wege einschlagen. Die Nutzung von betrieblichem Know-how muß im Prozeß des Wissensmanagements gesichert werden. Nur genutztes Wisssen stiftet einen Nutzen für Ihr Unternehmen.

Die Wissensproduzenten müssen daher stärker als bisher auf die Bedürfnisse der potentiellen Wissensnutzer eingehen und diese als ihre Kunden ansehen. Nur wenn für den Mitarbeiter ein klarer Nutzen erkennbar ist, wird er fremde Wissensangebote annehmen oder neue Fähigkeiten erwerben." (2)

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Quellen:

  1. Wissensmanagement-Bausteine, Baumgartner und Partner [Stand 2007-12-06]
  2. Capurro, R.: Bausteine des Wissensmanagements, Wissensnutzung; zitiert nach Probst et al. 1998, S. 263 [Stand 2007-12-06]