Wissensverteilung

Sowohl internes als auch externes Wissen sind zum Teil kontaktlos vorhanden. Sie müssen allerdings dem relevanten Mitarbeiter bereit gestellt werden. Die Wissensverteilung kann sowowl zentral (über Gruppen), als auch dezentral unter Individuen stattfinden. Hier geht es in erster Linie um die Sicherung, Teilung und Vermehrung des Wissens. Die Wissensverteilung kann auf verschieden Wegen, wie über Wissensnetzwerke, Intranet, E-Mail, e-Learning, Gespräche usw. stattfinden. (1)

Nach Probst:

"Teile und herrsche. Eine solche Politisierung von Wissen ist gefährlich, denn nur wenn Informationen oder Erfahrungen in den relevanten Entscheidungsgremien verfügbar sind, können sie für die gesamte Organisation nutzbar gemacht werden. Wird häufig Wissen geheimgehalten, weil damit Macht und Ansehen verbunden ist? Bleibt das wichtigste Wissen häufig Sache einzelner Mitarbeiter, weil es implizit mit den Aufgaben und Erfahrungen verbunden ist und bewußt gar nicht wiedergegeben werden kann?

Durch E-Mail wird der kostengünstige Massenversand irrelevanter Informationen noch einfacher. Gleichzeitig können gewisse Erfahrungen nur im persönlichen Gespräch oder durch langfristige Nachahmung erworben werden." (2)

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Quellen:

  1. Wissensmanagement-Bausteine, Baumgartner und Partner [Stand 2007-12-06]
  2. Capurro, R.: Bausteine des Wissensmanagements, Wissensverteilung; zitiert nach Probst et al. 1998, S.  219 [Stand 2007-12-06]