E-Commerce

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Das E-Commerce Center Handel (ECC Handel) hat 2001 mit Unterstützung des  Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) den Begriff des E-Commerce eingegrenzt:

Wenn „ein offeriertes Wirtschaftsgut gegen Entgelt elektronisch angeboten wird und auch der Bestellprozess über ein computergestütztes Netzwerk erfolgt“ spricht man von E-Commerce.

E-Commerce Kategorien

Anhand der beteiligten Akteure lassen sich unterschiedliche Bereiche im E-Commerce kategorisieren:

  • Business to Business (B2B): Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen
  • Business to Consumer (B2C): Geschäftsbeziehungen zwischen Verbrauchern und Unternehmen

Diese Stellen die umsatzstärksten Bereiche dar. Dazu kommen die Internet-basierten Geschäftsbeziehungen zu öffentlichen Institutionen (Government oder Administration), sowie das E-Commerce Sondersegment des Online Content. (1)

Segmente des Online Contents

Der Bereich Content lässt sich je nach angebotenem Inhalt in drei weitere Geschäftsmodelle unterteilen. Im Bereich E-Information lassen sich Informationen zu politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Inhalten unterscheiden.

Zum E-Entertainment gehören unterhaltende Inhalte wie Online Spiele, Filme oder Musik. Eine Mischform aus Information und Unterhaltung wird unter dem Begriff Infotainment zusammengeführt.

Die dritte Geschäftsvariante aus dem Segment Online Content stellt E-Education dar. In Abgrenzung zu den anderen Modellen sollen die angebotenen Informationen vom Lernenden zu „Wissen internalisiert werden“ sowie Fähigkeiten und Kompetenzen erweitern und zum Erwerb eines Zertifikats oder Titels führen. (2)

Quellen:

  1. BMWI: TNS Infratest, Monitoring Informations- und Kommunikationswirtschaft. München 2007 S. 226
  2. Wirtz, B.W. : Medien- und Internetmanagement, 4. Auflage. Wiesbaden 2005, S. 591-592