Informationsdienste

Zu Informationsdiensten gehören insbesondere „Informationsgesamtlösungen“, die speziell in kleinen und mittleren Unternehmen der Optimierung der Anwendung von Wissen und des Einbringens von Informationen in Entscheidungen dienen (Wissensmanagement). Dazu zählen aber auch Lösungen in den Bereichen Sammlung, Produktion und Verfügbarmachung von Informationen, intelligente Selektions- und Recherchesysteme, Tools für die Inhalteproduktion sowie die Einführung mobiler Lösungen.

 Context und Connection Informationsvermittlung

Informationsdienste bezeichnen auch die Informationsvermittlung die bei Context Anbietern in Form der Navigationshilfe und Aggregation von Informationen besteht. Unternehmen aus dem Context Bereich wie Suchmaschinen und Web-Kataloge klassifizieren und kategorisieren die verfügbaren elektronischen Informationen um dem Anwender eine Transparenz und Navigation anzubieten.

Eine weitere Form der Informationsvermittlung ist das herstellen von Plattformen zum Austausch in Netzwerken welche über Unternehmen aus dem Bereich Connection erfolgt. Sie ermöglichen die Interaktion in einer virtuellen Welt in der Kommunikationsbarrieren wie Raum und Zeit stark herabgesetzt werden. (2)

Interne und externe Informationsvermittlung

Informationsvermittler recherchieren im Auftrag in Quellen nach benötigten Informationen und arbeiten diese auf – hier unterscheidet man zwischen interner und externer Informationsvermittlung.

Outsourcing der Informationsvermittlung

Selbständige Informationsvermittler (Broker) koppeln ihre Tätigkeit oft mit verwandten Aktivitäten wie Consulting oder Weiterbildung im Informationsbereich. Nicht-kommerzielle Alternativen sind wissenschaftliche Bibliotheken, also nahezu alle Universitätsbibliotheken, und zunehmend auch öffentliche Bibliotheken. Diese bieten entsprechende Dienstleistungen teils kostenlos an und bieten somit eine weitere Möglichkeit zum Outsourcing der Informationsvermittlung.

Informationsvermittlung als Teil der betrieblichen Informationswirtschaft

Die Informationsvermittlung innerhalb eines Unternehmens bildet eine Schnittstelle zwischen der internen Unternehmenskommunikation und den extern verfügbaren Informationsressourcen.

Die Recherchen werden in der Regel vom Endnutzer selber durchgeführt, jedoch ist es Aufgabe des betrieblichen Informationsmanagement diese durch Informationsdienste zu ermöglichen. Zu Informationsdiensten „gehören insbesondere ‚Informationsgesamtlösungen‘ speziell in kleinen und mittleren Unternehmen unter besonderer Berücksichtigung der Optimierung der Anwendung von Wissen und des Einbringens von Informationen in Entscheidungen (Wissensmanagement). Dazu zählen aber auch Lösungen in den Bereichen Sammlung, Produktion und Verfügbarmachung von Informationen, intelligente Selektions- und Recherchesysteme, Tools für die Inhalteproduktion sowie die Einführung mobiler Lösungen“ z.B. durch Intranet Lösungen bis hin zu Management Informationssystemen. (3)

Quellen:

  1. Wirtz, B.W. : Medien- und Internetmanagement, 4. Auflage. Wiesbaden 2005, S. 596-598
  2. BMWI: TNS Infratest, Monitoring Informations- und Kommunikationswirtschaft. München 2005, S. LVII
  3. Stock, W.G. : Informationswirtschaft. Oldenbourg 2000, S. 23-25