Intellektuelles Kapital

In einer Welt, die immer globaler wird, sind Innovation und Know-how für die Wettbewerbsvorteile von Unternehmen von großer Bedeutung. „Das so genannte „intellektuelle Kapital“ trägt in vielen Unternehmen bereits heute mehr zur Wertschöpfung bei als die klassischen Produktionsfaktoren, wie Maschinen, Gebäude und die Betriebsausstattung. Damit wird Wissen zu einem wichtigen Standortvorteil und kapitalen Unternehmenswert, der ebenso bewertet, gepflegt, erweitert und verwaltet werden muss, wie materielle Vermögenswerte“. (1)

Die Bestimmungsfaktoren für die Bewertung den intellektuellen Kapitals sind:

  • das Humankapital (Kompetenzen, Fertigkeiten und Motivationen der Mitarbeiter),
  • das Beziehungskapital (die Beziehung zu den Kunden, Lieferanten und anderen Partnern),
  • und das Strukturkapital (Strukturen und Prozesse, die von den Mitarbeitern benötigt werden, um erfolgreich ihre Tätigkeit ausführen zu können, Organisationskultur, Geistiges Eigentum, Produkt- und Verfahrensinnovation). (2)

Diese drei Kapitalarten beeinflussen die Geschäftsprozesse und deren Qualität im Alltagsgeschäft.

Zur gezielten Darstellung und Entwicklung des intellektuellen Kapitals wird das Instrument der Wissensbilanz eingesetzt. „Sie zeigt die Zusammenhänge zwischen den organisationalen Zielen, den Geschäftsprozessen, dem Intellektuellen Kapital (IK) und dem Geschäftserfolg einer Organisation auf und beschreibt diese Elemente mittels Indikatoren.“ (3)

Quellen:

  1. Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie: Wissensbilanz in Kürze [Stand 2008-01-02]
  2. Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie: Wissensbilanz in Kürze, Was ist intellekzuelles Kapital [Stand 2008-01-02]
  3. Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie: Wissensbilanz-Made in Germany, Was ist eine Wissensbilanz (S. 13), 2005

Informationen zum intellektuellen Kapital

Bücher und Beiträge aus Sammelwerken

  • Mertins, K. / Alwert, K. / Heisig, P.: Wissensbilanzen. Intellektuelles Kapital erfolgreich nutzen und entwickeln, 2005
  • Kaplan, R. S. / Norton, D. P. / Steffens, D.: Der Weg von immateriellen Werten zum materiellen Erfolg, 2004
  • Deking, I.: Management des Intellectual Capital, 2003
  • Sveiby, K. E.: Wissenskapital, das unentdeckte Vermögen, 1998

Artikel, Aufsätze und andere Beiträge aus Fachzeitschriften